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Frische Safrantortellini in Krustentiersauce mit Wildlachs, gehobeltem Grana Padano und Rucola, Karree vom Salzwiesenlamm mit  Kräuterkruste, ein Kabeljaufilet an der Haut gebraten  – für Bernd Drabent stellt Kreativität am Herd keinen Selbstzweck dar, sondern Ansporn und Erfüllung zugleich.

Beim Regionalentscheid zum Internationalen Wattenmeer-Gastronomie-Preis trumpfte der Chefkoch der „Alten Schmiede” sogar mit einer einzigartigen Enten-Perlhuhn-Hochzeit auf. Alle Zutaten stammten – wie von ihm grundsätzlich favorisiert – von Erzeugern aus der näheren Umgebung. „Die einheimischen Produkte sind in der Regel so hervorragend, dass man sich gar nicht andeswo umsehen muss”, stellt er klar. Während der Muschelsaison etwa wird er regelmäßig vom Kutter aus Hooksiel beliefert. Krabben kommen aus Accumersiel, Schafskäse aus Jever. Eine Frischegarantie gibt Drabent auch für seine Fisch- und Lammspezialitäten.image

„Am liebsten”, so räumt er ein, „würde ich die Speisekarte ganz abschaffen und nur nach der jeweiligen Fang- und Marktlage kochen”. So weit ist es noch nicht, aber der Küchenchef lässt es sich nehmen, Phantasie über unbedingte Kartentreue zu stellen. Sein Angebot reicht dabei von klassischer Deichlammkeule aus dem Backofen, frische knusprige Oldenburger Flugente, ausgesuchte Steaks vom Aberdeen Angus Rind bis zum mehrgängigen  „Alte Schmiede Menü”. Großen Wert legt er zudem auf eine ordentliche Auswahl an Vorspeisen. In Meersalzwasser gekochte Pellkartoffeln kann man sich ebenso schmecken lassen wie spanischer Felsenoctopus mit gebratener Blutwurst oder Sashimi von Thunfisch mit geröstetem Ingwer und Wasabizabaione . Unbedingt empfehlenswert – Drabents Bouillabaisse von Nordseefischen mit frischer Felsenbarbe und Sauce Rouille

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